Winterhuder Fährhaus

Der Untergang des Hauses Usher

Bühne Cipolla, Bremen

Nach Edgar Allan Poe
Eine Kooperation mit dem Theater Duisburg, Metropol Ensemble und Schaulust e.V.

Regie, Spielfassung, Bühne: Sebastian Kautz
Komposition und Sounddesign: Gero John
Puppenbau, Kostüme, Bühne und Maskenbau: Melanie Kuhl
Lichtdesign: Frank Barufke, Sebastian Kautz, Gero John

Mit: Sebastian Kautz (Figurenspiel, Schauspiel, Maskenspiel) und Gero John (Violoncello, E-Cello, Keyboards, Wavedrum, Maskenspiel)

Roderick Usher, sterbenskranker letzter Spross eines degenerierten Adelsgeschlechts, bittet seinen Freund aus Studienzeiten, ihm Gesellschaft zu leisten, um die Krankheit erträglicher zu machen. Von dunklen Ahnungen getrieben, erreicht der Freund Haus Usher, ein heruntergekommenes Anwesen, in dem außer Roderick einige schweigsame Diener und die ebenfalls dahinsiechende Zwillingsschwester des Gastgebers wohnen. Kurz nach Ankunft des Freundes stirbt Lady Magdalena Usher und wird im Keller des Hauses aufgebahrt. Doch das ist nur der Beginn einer Reihe seltsamer Ereignisse. Während draußen ein Sturm heult, versuchen die von Schlaflosigkeit gepeinigten Freunde sich gegenseitig aufzumuntern und bemühen sich auf jede erdenkliche Weise, das düstere Gemäuer mit Leben zu füllen. Edgar Allan Poe erzählt von menschlichen Urängsten und vom Kampf des Geistes gegen dunkle Triebe, sinniert aber auch auf zart-poetische Weise über Freundschaft, Empathie und eine Liebe über den Tod hinaus.

“Kautz gelingt es großartig, steigernde Mystik aufzubauen. Fantastisch wird er unterstützt durch John, der die zunehmende Grauenhaftigkeit im Hause Usher gekonnt vertont.” (Straubinger Tagblatt)

Spieldauer: 70 Minuten (ohne Pause)

„Theatermenschen persönlich“  – jeweils 30 Min vor Vorstellungsbeginn
Vor jeder Vorstellung haben Sie Gelegenheit, die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler kennenzulernen – ob Regisseur/in, Schauspieler/in oder Intendant/in. Erfahren Sie alles rund um die Produktionen, die für den MONICA BLEIBTREU PREIS nominiert sind.
Moderation: Peter Helling (freier Journalist NDR 90,3)